Rudi, ratlos
Rudi Hölbling musste bei seinem ersten Seawurm Lehrgeld zahlen.
Wie konnte das nur passieren? Eigentlich stärkster Triathlet des gesamten italienischen Teams - und dann das! Nicht nur Rudi Hölbling war nach seinem ersten Seawurm ein wenig ratlos, auch seine Landsmänner und -frauen schüttelten den Kopf.
"Normalerweise", sagen sie ehrfürchtig, "ist der Rudi doch unser Bester." Er habe bereits beim Ironman in Frankfurt seinen Mann gestellt und auch sonst mehrfach seine Klasse bewiesen. Diesmal reichte es aber "nur" für den fünften Rang. - Schlechtest-platzierter der - zugegeben - starken italienischen Männerdelegation! "Rudi, Rudi, gib acht, dein Schatten schleicht durch die Nacht, Was hast du Verbot´nes gemacht, Rudi, Rudi, gib acht..." Mensch, was war denn da nur los?
Die Erklärung ist relativ simpel und kann mit einem Satz zusammen gefasst werden: Der Seawurm ist und bleibt halt eine andere Nummer! Ironman hin, Ironman her, hier geht`s einfach anders zur Sache...
Nachdem es sich bei unserer Veranstaltung um einen Sprintthriathlon handelt und dieser zudem Mountainbiken statt Straßenradfahren beinhaltet, kann man "normale" Triathlons und diesen unseren eigentlich nicht gut miteinander vergleichen. Hier sind andere Qualitäten gefragt! Deshalb Rudi, sei nicht ratlos. Passt schu. Und nächstes Mal halt Vollgas, die anderen kochen doch auch nur mit olio extra vergine.



