Was Gerlinde stark machte
Nein, Andi, das heißt zwei. Du warst aber schon dreimal dabei! Gerlinde-Freund Andi Bernhart
Was ist es, was Gerlinde Baldauf, Seawurm-Mehr-fachsiegerin, so stark macht? Was ist ihr Erfolgs-geheimnis? Der Seawurm machte sich auf die Suche nach dem Erfolgsgeheimnis... ...und fand des Rätsels Lösung.
Bei den umfangreichen Recherchen stand zunächst die Vermutung im Raum, Freund Andreas Bernhart könnte der ausschlaggebende Grund sein. Schließ-lich nahm der bereits dreimal (!) am "Dolomiten-Mann" teil und könnte derart als Trainer, Betreuer, Mentor, Antreiber oder wie auch immer, für die Erfolge verantwortlich sein.
Weit gefehlt, sagt aber der Südtiroler selbst. Eher sei schon Sie es, die ihn zu Höchstleistungen ansporne. Ergo müssen andere Gründe ausschlag-gebend sein. Liegen sie im Freundeskreis? In der Familie?
Richtig, sie liegen in der Familie! Und zwar ist genau genommen Mutti dafür verantwortlich. Das Talent wurde sozusagen vererbt.
Der Apfel fiel in diesem Fall also nicht weit vom Stamm. Sozusagen nur bis zum Birnen-baum, denn, wie der Seawurm in Erfahrung bringen konnte, ist Mama Baldauf eine regierende Weltmeisterin! Deshalb wurde über sie in Südtirol Heute im Winter des Jahres 2010 auch ein eigener, ausführlicher Bericht gesendet. Marlene, so heißt die Gute, hat Fähigkeiten, wie sie heute nur mehr ganz, ganz selten zu finden sind. "Dagegen bin selbst ich eine Pflaume", bekennt Tochter Gerlinde - und das will schon was heißen.
Marlene Baldauf ist nicht nur in ganz Südtirol die Beste, nein, sie dominiert auch den gesamten Alpenraum! Der Rest Europas scheint ohnehin ein Klacks. Gut, es gibt dann auch Länder, die schon aufgrund der Geografie nicht mithalten können, aber wir wollen ihren Erfolg auch nicht schmälern. Belassen wir es einfach dabei: Gegen Marlene Baldauf ist weltweit kein Kraut gewachsen, sie ist einfach die Beste.
Was kann die Mutter von Gerlinde also am besten? Sie ist beste "Palapiragreascht-köchin", die es gibt. Und deshalb schlicht und ergreifend Weltmeisterin. Sie versteht es wie keine Zweite, eine Art Schmarren zuzubereiten, der aus einer besonderen Sorte Birnen hergestellt wird, den jenseits des Reschens so genannten "Palabir", der ältesten Birnensorte Südtirols.
Nach langem Drängen hat uns nun Gerlinde jenes Erfolgsrezept preis gegeben, das sie derart stark gemacht hat. Wir wollen es den anderen Teilnehmern an dieser Stelle nicht verheimlichen - und hier ist es also:
Palapiragreascht
(Rezept für 4 Personen)
500 g Milch
1 Prise Salz
300 g Weizenmehl
4 Eier
50 g Butter
4 – 5 Palabirnen
Zubereitung:
Milch in eine Schüssel geben, salzen und mit einem Schneebesen rühren, während man das gesiebte Mehl ganz langsam von oben einrieseln lässt. Zuerst alles ganz glatt verrühren und dann erst die Eier untermengen. Die länglich geschnittenen Palabirnenscheiben unterheben.
In einer Stielpfanne etwas Butter erhitzen (oder Öl) den Teig nicht zu dick einlaufen lassen. Beidseitig hellbraun backen, mit einer Backschaufel zerkleinern. Auf einer feuerfesten Platte geben und warm stellen bis der ganze Teig verarbeitet ist, Zucker und Zimt mischen und darauf streuen, dann servieren.
Guten Appetit!
Lg Gerlinde



